Weilburg, 09.08.2022

Es war so schön, dass wir alle wieder gemeinsam den 50. Geburtstag der Weilburger Schlosskonzerte in dieser Saison, die die am vergangenen Samstag mit der „Letzten Nacht“ über die Bühne gegangen ist, feiern konnten. Mit wunderbaren Erinnerungen an eine ganz besondere Zeit sagen wir allen Konzertbesuchern, Mitgliedern, Förderern und Sponsoren ganz herzlich DANKE! und verabschieden uns bis zum 4. September in unsere Sommerpause.

50 Jahre! – Trotz eines kleinen Innehaltens macht das bei uns eher die Tür für neue Pläne auf. Sie kennen uns: Wir haben ganz viele, um Ihnen bei aller Beständigkeit immer wieder Neues und Spannendes anbieten zu können.

Bitte um Hilfe

Einiges lässt sich mit viel Kreativität und ohne den Einsatz von großen finanziellen Mitteln umsetzen. Das sind die Dinge, die wir am liebsten machen.

Es gibt aber auch Essentielles, das nicht ganz so einfach umzusetzen ist:

Unsere Bühne in der Alten Hofstube ist sehr in die Jahre gekommen und der Zahn der Zeit hat inzwischen regelrecht zugebissen. Sie wurde von Johannes Meyer, dem Gründer der Weilburger Schlosskonzerte, zu Beginn der 70er Jahre angeschafft und hat jetzt einen Zustand erreicht, der noch nicht einmal mehr Reparaturen zulässt. Es muss unbedingt eine neue her, denn wir möchten die Spielstätte „Alte Hofstube“ nicht aufgeben. Sie ist unsere kleinste und sehr intime Spielstätte, die, in der man den Künstlern am allernächsten kommt. Das Kreuzrippengewölbe und die Fresken im Erker versetzen uns ins Mittelalter und geben besonderen Konzerten eine charmante Atmosphäre mit ganz besonderem Flair.  

Eine Bühne, wie sie dort nötig ist, gibt es nicht „von der Stange“. Es wird eine Maßanfertigung gebraucht und die Umsetzung eines solchen Projekts bedarf eines ganz beachtlichen Vorlaufs.

Nach zwei Jahren pandemiebedingter Einschränkungen gibt es bei uns keinen finanziellen Überschuss, der eine solche Investition leicht stemmen lässt.

Kennen und lieben Sie die Alte Hofstube auch so? Sitzen Sie mit in unserem Boot?

Helfen Sie uns, den Charme vergangener Zeiten der „Alte Hofstube“ weiterhin in unserer Programmgestaltung nutzen zu können. Wir freuen uns über jede Spende.

Kreissparkasse Weilburg IBAN: DE33 5115 1919 0101 4328 39

Volksbank Mittelhessen eG: DE27 5139 0000 0075 5976 06

Volksbank Frankfurt IBAN: DE54 5019 0000 6001 5920 82

Weilburg, 04.08.2022

Mit der letzten Woche unserer Jubiläumssaison „50 Jahre Internationale Musikfestspiele Weilburger Schlosskonzerte 2022“ haben wir für Sie mit den letzten drei Konzerten noch einmal einen Sahnetupfer obendrauf parat. Wer seinen Vorsatz, uns zu besuchen, noch nicht umgesetzt hat, muss sich sputen. Jetzt wetteifern noch einmal drei ganz unterschiedliche Konzerte bis zur „Letzten Nacht“, dem Kultkonzert zum Saisonschluss, um Ihre Gunst.
Am Donnerstag, 4. August, um 20 Uhr bringt „I Liguriani“ mit „La bella nueva“ die schöne Nachricht um 20 Uhr in die Untere Orangerie des Weilburger Schlosses.
Mit seinem unverwechselbaren Sound bringt das Ensemble nicht nur Neues aus der italienischen Folkszene, sondern seine Heimat Ligurien direkt mit seiner Sprache, seinen Melodien, Tänzen und Klängen auf die Bühne. Erinnerungen werden bei ihren berühmtesten Liedern wach und es gibt viel Neues zu entdecken. Es gibt noch Karten.

Mit einem festlichen Jubiläumskonzert zeigt sich unser vorletztes Konzert der diesjährigen Saison am Freitag, 5. August, um 20 Uhr im Renaissancehof von seiner ganz besonderen Seite. Alexander Krichel, Klavier und die traditionsreiche Philharmonie Pilsen unter dem Dirigat von Chuhei Iwasaki haben ein reines Beethovenprogramm mit dem Klavierkonzert Nr. 5 Es-Dur op. 73 und der Sinfonie Nr. 5 c-Moll op. 67, der Schicksalssinfonie, einer der großartigsten und beliebtesten Sinfonien überhaupt, im Gepäck. Alexander Krichel ist längst einer der ganz großen Lieblinge unseres Publikums geworden und darf in der Jubiläumssaison natürlich nicht fehlen. Zusammen mit der Philharmonie Pilsen, die sich im Laufe der Jahrzehnte ein internationales Renommee auf den anerkanntesten Podien erspielt hat, ist ein wahrhaft festliches Konzert als einer der großen Höhepunkte der Saison garantiert. Außer Restkarten stehen noch Schönwetterkarten zum Reservieren zur Verfügung.

Mit dieser Steilvorlage in Richtung Finale, ist das Saisonende nicht fern. Bei der „Letzten Nacht“ am Samstag, 6. August feiern wir mit einem Festkonzert den Abschluss einer überaus erfolgreichen Saison 2022 und hoffen, dass es -wie die allermeisten der insgesamt 45 Konzerte- ohne Wetterkapriolen im Renaissancehof stattfinden kann. Mit Werken von Jaques Offenbach, Leonhard Bernstein, George Gershwin und Johann Strauß gespielt von der Philharmonie Pilsen ist diesmal Unterhaltung mit Highlights der leichteren Klassik angesagt. Außer Schönwetterkarten stehen nur noch Restkarten zur Verfügung.

Weilburg, 27.07.2022

Die vorletzte Runde vor dem großen Finale steht an: Die neunte von unseren zehn Konzertwochen unserer Jubiläumssaison 2022 beginnt. Vier Konzerte an drei Tagen, das hat es noch einmal in sich.

Stephan Schreckenberger, unser Intendant, ist bei der Zusammenstellung des Konzertes am Freitag, 29. Juli, um 20 im Renaissancehof ganz dem Titel „Leidenschaft“ verpflichtend vorgegangen. Denn hier sorgt Temperament für Hörgenuss: Die lebhaften „Salzburg Chamber Solists“ unter der Leitung von Lavard Skou-Larsen haben uns alle schon bei ihrem letzten Konzert im vergangenen Sommer so verzaubert, dass eine Wiedereinladung sofort vereinbart wurde. Bei uns lernte das Salzburger Ensemble auch das Queens Duo mit Hanna Rabe, Flöte und Verena Beatrix Schulte, Harfe, kennen. Dieses Aufeinandertreffen ergab die Verabredung für dieses Konzert, auf dessen Programm deshalb das Konzert für Flöte und Harfe C-Dur KV 621, eines der unterhaltsamsten Konzerte Mozarts, zusammen mit Haydns leidenschaftlicher und melancholischer Sinfonie Nr. 49 f-Moll „La Passione“ steht. So erwartet Sie ein ausgewogener Hörgenuss. Es gibt noch Karten.

Sie dürfen nicht fehlen und sind einfach Kult: Am Samstag, 30. Juli, um 20 Uhr haben die „Vier Jahreszeiten“ von Antonio Vivaldi im Renaissancehof des Weilburger Schlosses wieder Hochkonjunktur. Rebekka Hartmann, Violine, und die Salzburg Chamber Soloists verströmen als großartige Interpreten mit Vivaldis Musik pure Atmosphäre, Sommerlaune und vertraute Klänge. Werke von Carl August Nielsen und Edward Elgar runden den Konzertgenuss auf hohem Niveau perfekt ab. Auch hier gibt es noch Karten.

Im rundherum hochkarätigen Programm funkelt mit dem „Premiumkonzert“ ein ganz besonderer Edelstein. Martin Stadtfeld, Klavier, spielt am Sonntag, 31. Juli um 11 Uhr in der Unteren Orangerie die „Goldberg-Variationen“ von Johann Sebastian Bach. Vor knapp 20 Jahren begann Martin Stadtfelds nahezu unglaubliche Karriere mit eben diesem Werk, glänzte mit aufsehenerregenden Interpretationen. Umso spannender wird es jetzt sein, den jetzt um so viele Erfahrungen reicheren Martin Stadtfeld an dieser Stelle zu erleben. Um den musikalischen Spannungsbogen nicht zu trennen, findet das ausverkaufte Konzert ohne Pause statt.    

Sie mussten lange warten, jetzt sind sie wieder da. Die Rede ist von der norwegischen Trompeterin Tine Thing Helseth mit ihrem Damen-Brassensemble tenThing, die am Sonntag, 31. Juli um 19 Uhr mit einer Menge Spaß und Frauenpower in den Renaissancehof kommen. Vorhang auf für das große Blech: Die zehn norwegischen Blechbläserinnen zeigen dann mit ihrem Programm „Summerwind 2022“, dass sie die höchste Anerkennung, die sie für ihr Musizieren überall erhalten, überaus verdient haben. Dies Konzert war bereits für sowohl 2020 als auch 2021 schon einmal vorgesehen, konnte aber in beiden Jahren coronabedingt nicht stattfinden. Diesmal klappt es mit dem Must-have im Veranstaltungskalender, für den es noch Karten gibt.

Weilburg, den 21.07.2022

Wie schnell doch die Zeit vergeht: Schon steht das achte von zehn Konzertwochen der Jubiläumssaison 2022 50 Jahre Weilburger Schlosskonzerte vor der Tür und wieder zeigt sich ein kontrastreiches Konzertprogramm, das für jeden Musikgeschmack etwas parat hat.

Am Freitag, 22. Juli, haben Sie um 20 Uhr in der Unteren Orangerie des Weilburger Schlosses das erste Mal die Gelegenheit, Jule Malischke, Gitarristin, Singer-Songwriterin, in Weilburg zu begegnen. Man kann Jule Malischke schon fast als ein Gesamtkunstwerk bezeichnen, eine der schillerndsten Entdeckungen der aktuellen Gitarren- und Singer-Songwriter-Szene. Sie bewegt sich brillant und mühelos zwischen virtuoser, konzertanter Gitarrenliteratur, komplexen Fingerstyle-Arrangements und ihren eigenen Songs, die unter die Haut gehen und mit ihrer außergewöhnlichen Stimme berühren. Ihre Lieder erzählen vom Glück, Liebe und Sehnsüchten, inspiriert von Treue zu sich selbst und der Heimat, der jeder auf seine eigene Art begegnet.

Beim Konzert am Samstag, 23. Juli steht um 20 Uhr nicht nur ein Solist im Vordergrund, sondern das gesamte Trio E.T.A. mit Elene Meipariani, Violine, Till Schuler, Violoncello und Till Hoffmann am Flügel. Mit der Philharmonie Baden-Baden widmen sich die Musiker unter der Leitung von Judith Kubitz im Renaissancehof einem reinen Beethoven-Programm, dessen Höhepunkt sein selten zu hörendes Tripelkonzert für Klavier, Violine, Violoncello und großes Orchester in C-Dur op. 56 ist. Der Konzerttitel „Drei auf einmal“ für einen charakteristischen Beethovenklang, ein großartiges Tripelkonzert mit den drei fantastischen Solisten ist die reine Verheißung. Das Trio E.T.A gewann im letzten Jahr den Preis des Deutschen Musikwettbewerbs, sein künstlerisches Schaffen wird durch zahlreiche Radio- und Fernsehproduktionen dokumentiert und wird auch von der Studienstiftung des Deutschen Volkes gefördert.

Mal galant, mal empfindsam, voller Lebensfreude zeigt sich die Barockmusik und Sie werden feststellen, dass die Botschaft der Matinee am Sonntag, 24. Juli, um 11 Uhr in der Alten Hofstube, von der „Kunst des Küssens“ ganz aktuell ist. Ina Siedlaczek, Sopran und Axel Wolf, Laute, wecken mit ihren Liedern von Dowland, Purcell, Hammerschmidt und Krieger Gefühle alter Zeiten.

„Liebe und Träume“, wer genießt das nicht? Mit einem Programm der Superlative wie Liszts „Liebestraum“, Bizets „Habanera“ aus „Carmen“, Dvořáks „Slawische Tänze“ und Brahms „Ungarische Tänze“ lässt sich am Sonntag, 24. Juli um 19 Uhr im malerischen Renaissancehof des Weilburger Schlosses ein Sommerabend unter freiem Himmel erleben. Wen Sie die Philharmonie Baden-Baden nach ihrem Debüt am Vorabend noch einmal hören möchten, können Sie für diesen Sonntagabend noch Schönwetterkarten reservieren und im unterhaltsamen und kurzweiligen Programm in „Liebe und Träume“ schwelgen.  

Weilburg, 14.07.2022

Der Abstecher „Weilburger Schlosskonzerte unterwegs … in Limburg“ ist als Erfolgsgeschichte in unserem Veranstaltungskalender fest etabliert. Dabei steht der „Boléro“, eines der meistgespielten und großartigsten Werke der Orchesterliteratur am Freitag, 15. Juli um 20 Uhr ohne Wenn und Aber unter freiem Himmel auf der Domplatte in Limburg auf dem Programm. Dann gibt das Göttinger Symphonieorchester unter dem Dirigat von Nicholas Milton open-air sein Debüt vor den sieben Türmen des Limburger Doms. Weitere Höhepunkte im Programm sind George Gershwins „Ein Amerikaner in Paris“ und Ludwig van Beethovens 7. Sinfonie, die sich hinter den beiden populären Werken sicherlich nicht zu verstecken braucht. Das Konzert ist ausverkauft.

Wer das Göttinger Symphonieorchester ein weiteres Mal hören möchte, hat am nächsten Abend, am Samstag, 16. Juli um 20 Uhr im Renaissancehof des Weilburger Schlosses die perfekte Gelegenheit. Ebenfalls unter dem Dirigat von Nicholas Milton widmet sich der renommierte Klangkörper, dessen Musiker aus insgesamt 24 Nationen kommen, Peter Tschaikowskis Violinkonzert D-Dur op. 35. Ursprünglich sollte Ye-Eun Choi, Violine, dieses Violinkonzert spielen, aber sie hat sich eine Verletzung am Handgelenk zugezogen und kann nicht auftreten.

Da trifft es sich gut, dass es Stephan Schreckenberger, unserem Intendanten, schon lange ein Anliegen ist, ein Zeichen für die Ukraine und gegen den dort herrschenden Krieg zu setzen. Jetzt bietet sich dazu die Möglichkeit im lange fertigen Veranstaltungsprogramm unserer laufenden Saison, denn der Ukrainer, Aleksey Semenenko, Violine, übernimmt den Part von Ye-Eun Choi im Konzert am Samstag, 16. Juli um 20 Uhr im Renaissancehof. Das Programm wird nicht geändert, er spielt das geplante Violinkonzert D-Dur op. 35 von Peter Tschaikowski. Mit Ausschnitten aus „Schwanensee“, ebenfalls von Tschaikowski und den „Polowetzer Tänzen“ von Alexander Borodin, ergibt sich ein Programm ausschließlich russischer Komponisten. Aleksey Semenenko ist es wichtig, als Ukrainer mit dieser großartigen Musik ein Statement gegen Hass und Gewalt zu setzten, die Absurdität der Situation aufzuzeigen.  Es ist ein Versuch, durch die Musik aus dem 19. Jahrhundert für eine Verständigung im 21. Jahrhundert zu werben.
Der Ukrainer Aleksey Semenenko ist nach seinem Studium in Deutschland mittlerweile Professor für Violine an der Musikhochschule in Essen. Sein letztes Konzert in der Ukraine hat er am 23. Februar in Kiew gespielt und schildert danach ergreifend, dass er aufgrund seiner sowohl ukrainischen als auch deutschen Staatsangehörigkeit zuerst keine Möglichkeit hatte, die Ukraine wieder zu verlassen, denn das ist Ukrainern im wehrfähigen Alter nicht mehr gestattet. Von der Geige an die Front, ohne jedwede Erfahrung im militärischen Bereich. Da macht es mehr Sinn, dass er mit seiner Geige gegen Hass und Gewalt seinen Beitrag mit seiner Musik zum Ausdruck bringt. Es gibt noch Karten.

Mit der Matinee des „Alinde Quartetts“ am Sonntag, 17. Juli, um 11 Uhr in der Oberen Orangerie ist ein weiteres Debüt geplant. Das mit internationalen Preisen ausgestattete Streichquartett mit Eugenia Ottaviano, Guglielmo Dandolo Marchesi, beide Violine, Erin Kirby, Viola und Yves Sandoz, Violoncello, begeistert seit sieben Jahren bei renommierten Festivals und kommt mit Werken von Henry Purcell und Franz Schubert nach Weilburg. Schuberts Streichquartette hat das Ensemble jüngst komplett mit Interpretationen, die einfach nur begeistern, auf CD eingespielt. Es gibt noch Karten.

„Saitenzauberei“, das hört sich spannend an. Der Titel des Konzerts von Anika Hutschreuther, Gitarre, das am Sonntag, 17. Juli, um 19 Uhr in der Alten Hofstube des Weilburger Schlosses stattfindet, macht neugierig. Mit flinken Gitarrenfingern, die mehr als nur spanisches und südamerikanisches Feuer aus ihrem Konzertprogramm holen, garantiert die junge Gitarristin ein temperamentvolles Vergnügen und beweist, dass in einer Gitarre ein ganzes Orchester an Klangfarben steckt, die unter dem Kreuzrippengewölbe der Alten Hofstube hervorragend zur Geltung kommen. Annika Hutschreuther gehört zur „next generation“ am Gitarrenhimmel, wer sie einmal gehört hat, kommt immer wieder. 

It‘s King’s Singers time. Sie sind wieder bei uns: Die sechs Sänger des bekanntesten englischen A-Capella-Ensembles, The King’s Singers, singen sich für Sie durch 500 Jahre Musikgeschichte, und würzen ihre musikalischen Darbietungen mit trockenem, englischem Humor und Anekdoten aus der über 50jährigen Geschichte des Ensembles. Das Konzert ist ausverkauft.

Weilburg, 06.07.2022

Jeder weiß es: Es sind die ganz kleinen Dinge, die glücklich machen: Schwingungen, Emotionen, Farben und Gefühle. Das alles macht Nils Landgren, Posaune und die hr- Bigband bei den Weilburger Schlosskonzerten am Freitag, 8. Juli um 20 Uhr im Renaissancehof bei der Aufführung der West Side Story hörbar. Die Geschichte der zwei rivalisierenden Jugendbanden ist bekannt, die Jazzfassung für Bigband, die der Arrangeur Jörg Achim Keller dem Posaunisten Nils Landgren auf den Leib geschrieben hat, dagegen ist neu.  Sollte uns das Wetter an diesem Tag einen Strich durch die eigentliche Planung „open-air“ machen, ist für Abhilfe gesorgt: Die nahegelegene Stadthalle ist dann das Ausweichquartier. Bei kleinen Regenspritzern schützt die neue Bühnenüberdachung Musiker und Instrumente. Es gibt noch Karten.

Ganz konsequent der Vielschichtigkeit des Programms verpflichtet ist unser Intendant, Stephan Schreckenberger, bei der Einladung von The Curious Bards am gleichen Abend, Freitag, 8. Juli um 20 Uhr in der Unteren Orangerie vorgegangen. „By Moonlight on the Green“ verbinden sich Jigs, Reels, Strathpeys und Hornpipes mit Liebes-, Trink- und Jagdliedern in englischer und gälischer Sprache zu einem Panorama der irischen und schottischen Musik des 18. Jahrhunderts. Das Konzert ist ausverkauft.

Haben Sie die Carmina Burana schon einmal gehört? Sie wird gerne als „Einstiegsdroge“ in die klassische Musik bezeichnet, obwohl sie keine Oper, kein Ballett und auch kein Tanz ist. Mit der Glücksgöttin Fortuna wird ein Feuerwerk der Musikgeschichte auf der Bühne abgebrannt:  Am Samstag, 9. Juli, um 20 Uhr kommen der Chor Vox Quadrata, Samantha Gaul, Sopran, Fabian Kelly, Tenor, Konstantin Ingenpass, Bariton, Julius F. Asal und Gustav Piekut, Klavier, Babette Haag and friends, Schlagwerk, unter dem Dirigat von Tristan Meister mit dem wohl bekanntesten Werk von Carl Orff in den Renaissancehof. Schönwetterkarten können noch reserviert werden.

Wer Lust auf einen klassischen Klavierabend hat, aber dabei lieber Musik am Vormittag hört, ist in der Matinee am Sonntag, 10. Juli, um 11 Uhr in der Unteren Orangerie des Weilburger Schlosses genau richtig. Mit einem reinen Beethoven-Programm mit kommt der Pianist Matthias Kirschnereit zum zweiten Mal in dieser Konzertsaison zu uns. Das Konzert ist ausverkauft.

Es ist wieder Barockfest-Zeit! Viele freuen sich auf diesen jährlich immer wieder kehrenden, besonderen Tag in unserem Veranstaltungskalender, der am Sonntag, 10. Juli, ab 15 Uhr mit bis zu 60 zeitgleichen Konzerten in allen Spielstätten des Weilburger Schlosses stattfindet. Die Musiker sind Professoren, Lehrbeauftrage und Studierende der historischen Abteilung der Hochschule für Musik und Darstellende Kunst Frankfurt. Durch Ihre persönliche Auswahl der zu besuchenden Konzertsäle können Sie sich Ihre ganz eigene Konzertabfolge selbst zusammenstellen. Um in Ruhe Wichtiges und Begehrtes auswählen zu können, gibt es das Programm des Barockfestes kostenlos.

Weilburg, 29.06.2022

Kaum zu glauben, es ist schon fast Halbzeit in unserer Jubiläumssaison, die bis zum 6. August dauert. Weiter geht es mit einem breiten Angebot quer durch alle musikalischen Genres. Ein Herz für die Freunde Ludwig van Beethovens zeigt unser Intendant, Stephan Schreckenberger, indem er mit den beiden Konzerten am Freitag, 1. Juli „Beethoven Pur I“ und Samstag, 2. Juli, „Beethoven Pur II“ dem großen Meister ein ganzes Wochenende widmet. Vor zwei Jahren hätte der 250. Geburtstag des großen Komponisten gebührend gefeiert werden sollen, da die komplette Konzertsaison 2020 aber coronabedingt abgesagt werden musste, feiern wir ihn in diesem Jahr einfach nach. Dabei dürfen Sie sich auf Matthias Kirschnereit, Klavier, am 1. Juli und Diana Adamyan, Violine, am 2. Juli, freuen. Beide Solisten haben mit dem Göttinger Symphonieorchester unter dem Dirigat von Nicholas Milton jeweils um 20 Uhr im Renaissancehof eine kongeniale Orchesterbegleitung. Auf dem Programm am Freitagabend (1.7.) steht Beethovens Klavierkonzert Nr. 4 in G-Dur und die „Pastorale“, seine 6. Sinfonie in F-Dur op. 68. Die noch sehr junge Geigerin Diana Adamyan, die sich in Rekordzeit den Ruf einer der herausragendsten Geigerinnen ihrer Generation erspielt hat, bringt am nächsten Abend (2.7.) das Violinkonzert D-Dur op. 61 auf die Bühne, mit auf dem Programm steht außerdem Beethovens Sinfonie Nr. 1 in C-Dur. Es gibt noch Karten.

„Darf ich Ihnen eine Geschichte erzählen“ fragen Konstantin Krimmel, Bariton, und Marcelo Amaral, Klavier, am Sonntag, 3. Juli in ihrer Matinee um 11 Uhr in der Oberen Orangerie. Können Sie bei so einer Frage „nein“ sagen? Obwohl Konstantin Krimmel erst 28 Jahre alt ist, zählt der junge Bariton schon zu den ganz Großen im Liedfach. Auf seinem Weg nach ganz oben, können Sie ihn bei uns erleben. Zusammen mit Marcelo Amaral lässt er Lieder und Balladen von Schubert, Löwe und Wolf für sich sprechen. Als Medienpartner der Internationalen Musikfestspiele hat sich der Hessische Rundfunk dazu entschieden, dieses ganz besondere Konzert aufzuzeichnen und zu einem späteren Zeitpunkt zu senden. Es gibt noch Karten.

„Mit Witz, Charme & Frack“ kommt die Brass Band Berlin am Sonntagabend um 19 Uhr zu uns in den Renaissancehof. Mit einem Programm aus Classic, Jazz und Comedy zeigen die elf Musiker aus der Hauptstadt, dass alles erlaubt ist, wenn man sein Instrument beherrscht, dazu noch singen kann und eine ordentliche Portion Humor mit einfließen lässt.  Dann trifft Bizets Carmen auf Ravels Bolero, die Beetles treffen auf Mancinis „Pink Panther“ und Gershwins „I got Rhythm“. Glenn Millers „In the Mood“ lädt Sie einfach mal zum Augenschließen ein.

Weilburg, 23.06.2022

 

Die vierte Konzertwoche der Weilburger Schlosskonzerte hat es in sich, denn auf Sie wartet eine farbenfrohe Programmgestaltung.

Virtuose akustische Live-Konzerte ohne Genre-Grenzen, spontane Komik und kraftvolles Spiel sind seit über 20 Jahren die Markenzeichen des Ensembles „Wildes Holz“, das in seinem neuen Programm am Freitag, 24. Juni, um 20 Uhr in der Unteren Orangerie mit Tobias Reisige, Blockflöte, Marcus Conrads, Kontrabass und Mandoline und Johannes Behr, Gitarre, echtes musikalisches Draufgängertum beweist. Aus Fehlern entsteht Neues, diese Erfahrung bereichert das Ensemble und dann auch das Publikum. Die drei haben ihre „groben Schnitzer“ mit viel Humor, Kreativität und Improvisationstalent kultiviert. Wenn solche Vollblutmusiker an ihren Holzinstrumenten loslegen, bricht pure Energie aus. Es gibt noch Karten.

Zwischen Dauerbrenner und Geheimtipp: der „Perspektivwechsel“ ist aus unserem Programm seit einigen Jahren nicht mehr wegzudenken. Am Samstagabend, 25. Juni, um 20 Uhr gibt Benedict Kloeckner, der renommierte Cellist, in der Unteren Orangerie als neue Folge in dieser Konzertreihe tiefe Einblicke in seine Arbeit. Dafür stellt er drei Suiten für Violoncello von Johann Sebastian Bach spannungsreich drei Solo-Miniaturen „Klänge des Lichts“ gegenüber. Alles andere als dem Mainstream folgend, lädt der „Perspektivwechsel“ Sie dazu ein, sich emotional zu beteiligen. Es gibt noch Karten.

Als einer unserer großen Publikumsfavoriten sorgt Gábor Boldoczki mit festlichen Trompetenklängen im Renaissancehof des Weilburger Schlosses unter freiem Himmel am nächsten Abend, Samstag, 25. Juni, um 20 Uhr für einen Themenwechsel im Programm. Seit Jahren ist der renommierte Musiker ein Stern am Trompetenhimmel und unser regelmäßiger Gast. Dazu trägt sicher auch sein nahezu unglaubliches Können bei. Entsprechend wird sein Konzert mit dem Südwestdeutschen Kammerorchester Pforzheim unter der Leitung von Timo Handschuh heiß erwartet und führt uns ins barocke Frankreich. Auch hier gibt es noch Konzertkarten.

„Los Temperamentos“ und der Name des Ensembles wird auch gleich zum Programm, wenn die sechs jungen Musiker am Sonntag, 26. Juni, in ihrer Matinee um 11 Uhr in der Oberen Orangerie ihr Publikum musikalisch mit der Galeere „El Galeon“ auf eine Reise von Europa nach Lateinamerika entführen. Das Konzert ist ausverkauft.

„Weltwunder“ heißt es, wenn Martin Stadtfeld und die Kammerphilharmonie Leipzig unter der Leitung von Adam Markowski am Sonntag, 26. Juni, bei uns in Weilburg sind.  Der Name „Martin Stadtfeld“ steht für sich: Als einer der führenden Interpreten der deutschen Romantik und vierfacher Echo-Klassik-Preisträger ist der Bach-Spezialist außerdem ein sehr sympathischer Pianist. Neben einer Streicherserenade von Edward Elgar steht das Klavierkonzert Es-Dur op. 7/5 von Johann Christian Bach und Mozarts Klavierkonzert Nr. 9 in der gleichen Tonart, bekannt als „Jeunehomme“ und eines seiner beliebtesten und originellsten Werke, auf dem Programm.  Es gibt noch Karten in allen Kategorien und Schönwetterkarten. 

 

 

Weilburg,14.06.2022

Am kommenden, dem 3. Konzertwochenende der Weilburger Schlosskonzerte 2022 wird Ihnen die Entscheidung, welche Konzerte Sie besuchen möchten, nicht leicht gemacht, denn das musikalische Angebot ist extrem vielfältig.

Es beginnt am Freitag, 17. Juni, um 20 Uhr mit dem ersten Ausflug in der Geschichte der Internationalen Musikfestspiele in die Popmusik. Zusammen mit der Bigband der Bundeswehr, die als Show- und Unterhaltungsorchester der Bundeswehr mit musikalisch-technischer Perfektion, überschäumender Spielfreude und multimedialen Darbietungen glänzt und an diesem Abend dann keinen Geringeren als Laith Al-Deen begleitet. Der hochdekorierte Singer-Songwriter erntete schon Goldene Schallplatten und Top Chart-Platzierungen und nicht wenige behaupten, er hätte die deutsche Soul-Stimme schlechthin. Für sein Konzert in Weilburg hat er seine ganz persönlichen Lieblingstitel ausgewählt und neu arrangiert. Nicht nur seine Fans werden begeistert sein. Da das Konzert zur Aufführung im Renaissancehof geplant ist, können auch noch Schönwetterkarten reserviert werden. Wenn das Wetter nicht mitspielt, wird das Konzert in die Stadthalle verlegt.

Das reine Kontrastprogramm zum Vorabend erwartet Sie am Samstag, 18. Juni um 20 Uhr im Renaissancehof, wenn das Württembergische Kammerorchester Heilbronn, eins der Urgesteine der Orchester, die bei den Weilburgern immer wieder zu Gast sind, Ani und Nia Sulkhanishvili an zwei Flügeln begleiten. Wer die Zwillinge an ihren Instrumenten betrachtet, zweifelt zeitweise an seinen Sinnen. Nicht nur, dass sie sich zum Verwechseln ähneln, ihr vierhändiges Klavierspiel scheint auch aus einem Körper zu kommen, wie die Badische Zeitung schon 2017 erwähnt. Auf dem Programm stehen das Konzert von Johann Sebastian Bach für zwei Klaviere c-Moll BWV 1062 und das von Mozart Es-Dur KV 365 neben zwei Streichersinfonien von Johannes Brahms und Mendelssohn Bartholdy. Es gibt noch Karten.

„Our Favorite Things“ bringt das Frankfurt Jazz Trio mit Olaf Polziehn, Klavier, Martin Gjakonovski, Bass, und Thomas Cremer, Schlagzeug, am Samstag, 18. Juni um 20 Uhr in der Unteren Orangerie auf die Bühne. Wenn das moderierte Konzertprogramm übersetzt „Lieblingsstücke“ heißt, dürfen Sie sicher sein, dass einfühlsamer Jazz zum Dahinschmelzen wartet. Die drei lassen ein reines Feuerwerk aus rhythmisch-melodisch-harmonischen Edelsteinen abbrennen.

„Quatuor Arod“ ist wieder da. Erinnern Sie sich? Das Ensemble der vier jungen Streicher, Jordan Victoria und Alexandre Vu, beide Violine, Tanguy Parisot, Viola und Jérémy Garbarg, Violoncello, debütierte im vergangen Sommer bei den Weilburger Schlosskonzerten mit solch überwältigendem Erfolg, dass auch der immense Beifall für die Wiedereinladung dieser vier inspirierenden Musiker gesorgt hat. Sie haben für ihre Matinee am Sonntag, 19. Juni um 11 Uhr in der Oberen Orangerie Mozarts „Dissonanzenquartett“, das mit seinen klanglichen Reibungen der ersten Takte seiner Zeit weit voraus war, Leoš Janáčeks „Kreutzersonate“ und dem Streichquartett f-Moll op. 95 von Ludwig van Beethoven auf den Spielplan gesetzt.

Den Abschluss des ereignisreichen Konzertwochenendes liefern am Sonntag, 19. Juni um 19 Uhr im Renaissancehof Maurice Steger, Blockflöte, und die Bochumer Symphoniker mit ihrer Barockmusik, da ist echtes Stauen angesagt. Denn wenn hier die Finger über die Blockflöte eilen, weiß man, warum Maurice Steger „Hexenmeister“ an seinem Instrument genannt wird. Fast unvorstellbar, dass dies das gleiche Musikinstrument zu hören ist, das landläufig für erste musikalische Gehversuche von Grundschülern herhalten muss. Maurice Steger verschafft der Blockflöte ihre Rehabilitation und übernimmt dabei die Leitung des Barockprogramms mit Werken von Teleman über Brescianello bis zu Haydn am Pult der Bochumer Symphoniker mit kreativen Einfällen

Zweites Konzertwochenende der Weilburger Schlosskonzerte

Weilburg, 08.06.2022

Nach einem perfekten Saisonstart am vergangenen Samstag im Renaissancehof unter blauem Himmel steht das nächste Wochenende schon vor der Tür. Schon beginnt das zweite von insgesamt zehn Konzertwochen am Freitag, 10. Juni, um 20 Uhr mit dem Eternum Saxophonquartett in der Unteren Orangerie. Anna-Marie Schäfer, Ajda Antolovič, Eva Kotar und Filip Orlovič machen dabei mit der Verschmelzung ihrer vier Saxophone und ihrer charmanten, energiegeladenen Art zu musizieren jedes Konzert zu einem einmaligen Erlebnis. Die vier haben nicht nur Werke von Johann Christian Bach, Alexander Glasunov und Edvard Grieg im Gepäck. Als echte Rarität ist die Uraufführung des neusten Werkes von Helena Cánovas i Parés in Anwesenheit der Komponistin zu hören, die für das Ensemble eigens komponiert wurde und mit großer Spannung erwartet wird. Vor allem vor dem Hintergrund der regen Konzerttätigkeit des Ensembles im In- und Ausland ist diese Uraufführung in Weilburg eine echte Auszeichnung unseres Publikums. Es gibt noch Karten.

„Aus der Neuen Welt“ heißt es am Samstag, 11. Juni, wenn Andrejs Osokins, Klavier, begleitet von der Deutschen Staatsphilharmonie Rheinland-Pfalz für Rachmaninows 2. Klavierkonzert um 20 Uhr im Renaissancehof in die Tasten greift. Bei den zwei Meisterwerken der Romantik, dem erfolgreichsten Klavierkonzert Rachmaninows und Dvořáks Sinfonie Nr. 9 e-Moll op. 95 „Aus der Neuen Welt“, sind unter freiem Himmel ganz besondere Aspekte zu erleben. Schönwetterkarten können noch reserviert werden.

Der hessische Rundfunk ist seit vielen Jahrzehnten Medienpartner der Internationalen Musikfestspiele Weilburger Schlosskonzerte und hat in jeder Saison ein Auge auf das ganz besonders Hochkarätige im Programm der Weilburger Schlosskonzerte, um diese Konzerte mitzuschneiden und später zu senden. Eins davon ist das Konzert des Mariani Klavierquartetts am Sonntag, 12. Juni, mit Philipp Bohnen, Violine; Barbara Buntrock, Viola; Peter-Philipp Staemmler, Violoncello und Gerhard Vielhaber, Klavier, das um 11 Uhr in der Oberen Orangerie des Weilburger Schlosses von der Gegenüberstellung von Johannes Brahms Klavierquartett A-Dur und dem seines Freundes Friedrich Gernsheim lebt. Beide Komponisten stehen für schwelgende Melodien und ungezügelte Energie.  Die vier jungen Solisten, die in dieser ungewöhnlichen Besetzung musizieren, sind alle Mitglieder des renommierten Gewandhausorchesters und der Berliner Philharmoniker und mit internationalen Preisen hoch dekoriert. Karten können noch reserviert werden.

„Sagen Sie ruhig Blaskapelle“, fordert die österreichische Brass-Band „Federspiel“ sein Publikum auf. Die sieben aus der Wachau stammenden Musiker strotzen vor Kraft, musizieren dabei ganz zart und unnachahmlich berührend. Ganz konsequent der Vielschichtigkeit des Programms verpflichtet ist unser Intendant, Stephan Schreckenberger, bei der Einladung von „Federspiel“ zum Konzert am Sonntag, 12. Juni, um 19 im Renaissancehof vorgegangen. Als künstlerisches Schwergewicht bringt das siebenköpfige Ensemble federleichte Kompositionen auf die Bühne. Mit respektvollem Pioniergeist widmen sich die Musiker, die auch schon in der Elbphilharmonie zu hören waren, ihrem neuen Programm „Albedo“; immer bereit, etwas Neues zu kreieren. Es gibt noch Karten, auch Schönwetterkarten können reserviert werden.

Weilburg, den 01.06.2022

Auf hessisch heißt es: „Wir sind schon ganz hibbelig!“ Kennen Sie das?

Am Samstag, 4. Juni beginnt die Jubiläumssaison der Weilburger Schlosskonzerte, dieses Mal geht es mit einem Konzert im Renaissancehof los, denn seit dem vergangenen Jahr hat die Bühne dort eine Überdachung, die die Musiker und deren empfindliche Instrumente schützt und sich auch optisch gut in das historische Ensemble einfügt. Die Internationalen Musikfestspiele werden 50 Jahre alt und feiern das große Ereignis mit Ihnen und einem bunten Programm über Klassik, Jazz, Barock bis hin zur Popmusik und vielem mehr vom 4. Juni bis zum 6. August mit nahezu 50 Konzerten in allen sechs Spielstätten des Weilburger Schlosses.

Wir freuen uns sehr, dass wir wieder wie gewohnt spielen dürfen. Sie sollen sich aber bei uns sicher fühlen. Deshalb bitten wir darum, die Bestätigung über 3G (aktuelle Testbescheinigung, Genesenenbescheinigung oder Impfbescheinigung) dabei zu haben, damit Sie im Falle einer Stichprobe gerüstet sind. Wer vorher noch einen Schnelltest machen lassen möchte kann das im Drive-in-Testzentrum in Weilburg an der Hainallee mit folgenden Öffnungszeiten tun:
Mo, Mi, Fr 7:00 - 19:00 Uhr
Di, Do, Sa 8:00 - 19:00 Uhr
So 10:00 - 18:00 Uhr
entweder ohne Terminvereinbarung oder angemeldet über Web: https://app.no-q.info/drive-in-weilburg/checkins#/6663/2022-01-04

Zum Auftakt der Konzertsaison spielt das hr-Sinfonieorchester am Samstag, 4. Juni, um 20 Uhr im Renaissancehof. Mit von der Partie ist dann Víkingur Ólafsson, Klavier, der auch das Orchester leitet. Als aktueller „Artist in Residence“ beim hr wird der Isländer als Ausnahmeerscheinung in der Pianisten-Szene auch Sie begeistern und ist in Weilburg mit dem Klavierkonzert Nr. 12 in c-Moll von Mozart und dem Klavierkonzert Nr. 5 in f-Moll von Johann Sebastian Bach zu erleben. Außer Restkarten sind Schönwetterkarten noch erhältlich.

Am Sonntag, 5. Juni, um 11 Uhr lässt Ulrike Neradt, Kabarett, Sie in der Oberen Orangerie wissen: „Nach meine Beene ist ja janz Berlin verrückt“. Zusammen mit Jürgen Streck, Klavier, entführt sie in die Welt des Berliner Kabaretts. Unglaublich unterhaltend bringt sie allen Marlene Dietrich und Claire Waldorf näher. Restkarten stehen noch zur Verfügung.
Sonntagabend steht Sweet Soul Gospel um 19 Uhr im Renaissancehof auf dem Spielplan. Haben Sie das Gospel-Ensemble 2017 bei den Weilburger Schlosskonzerten schon einmal erlebt? Dann kommen Sie bestimmt wieder, denn Standing Ovations ließen damals beim Konzert nicht nur den Konzertraum beben. Seit über 10 Jahren reißt Europas erfolgreichste Soul-Show die Zuschauer mit Songs unvergessener Größen von den Stühlen, eine musikalische Verneigung vor den Legenden des Soul. Es gibt noch Karten, auch Schönwetterkarten können schon jetzt reserviert werden.

Weil das Eröffnungswochenende auch das Pfingstwochenende ist, kann es auch Montag, 6. Juni, um 11 Uhr ein Konzert geben, diesmal in der Unteren Orangerie. Silke Aichhorn und Regine Kofler, beide Harfe, möchten Sie mit an die „Moldau“, nach Wales und in das romantische Frankreich nehmen. Es gibt noch Karten.

Für alle Konzerte, die zur Aufführung im Renaissancehof unter freiem Himmel geplant sind, können Sie Schönwetterkarten jederzeit vorab reservieren. Bezahlt werden die Schönwetterkarten erst am Konzerttag an der Abendkasse, wenn feststeht, dass das Konzert auch tatsächlich draußen stattfinden kann und nicht wetterbedingt nach drinnen verlegt werden muss. Wer sich trotz reservierter Schönwetterkarten gegen den Konzertbesuch entschließen möchte, hat die Möglichkeit, seine Schönwetterkartenreservierung kostenfrei bis 17 Uhr am Konzerttag zu stornieren. Bitte haben Sie Verständnis: Nicht stornierte und nicht abgeholte Schönwetterkarten müssen wir in Rechnung stellen.

Zu so einer magischen „50“ möchten wir Ihnen etwas ganz Besonderes bieten: So ist begleitend zur Konzertsaison eine interaktive Ausstellung in der Remise im Renaissancehof untergebracht, die Meilensteine aus 50 Jahren „Internationale Musikfestspiele“ in Weilburg beherbergt und zum Wiedersehen geschichtsträchtiger Exponate einlädt.

Alle Informationen auch zu den neun weiteren Konzertwochen der kompletten Saison und alle Konzertkarten gibt es im Büro der Weilburger Schlosskonzerte Mo. bis Fr. von 9 bis 13 Uhr. Am Samstag, 4. Juni, ist das Kartenbüro von 10 bis 13 und 18 bis 20 Uhr geöffnet. Am Sonntag, 5. Juni, gibt es dort Konzertkarten von 10 bis 11 Uhr und von 17 bis 19 Uhr. Für das Konzert am Montagmorgen ist das Kartenbüro in der Schlossstr. 3 in Weilburg von 10 bis 11 Uhr erreichbar. Tel.: 0 64 71 – 94 42 10 und -11.

... bis zur Saisoneröffnung Weilburger Schlosskonzerte 2022. Wir sind schon ganz aufgeregt und können es kaum abwarten, denn 50 Jahre alt wird man schließlich nicht jedes Jahr!

Die Vorbereitungen laufen auf Hochtouren, in diesem Jahr können alle Stühle aus ihren Winterquartieren wieder ans Licht geholt werden und in allen Spielstätten wieder zum Einsatz kommen. Sie dürfen wieder wie gewohnt aufgestellt werden, es gibt keine Abstandsregeln mehr. Auch das ist ein Grund zum Feiern!

Dabei treffen ersten Glückwünsche zum großen Jubiläum jetzt schon ein. Sie gelten auch Ihnen, denn wir feiern zusammen: Aus dem großen Kreis unserer Besucher sind viele tatsächlich von Anfang an dabei. Ohne Sie würden wir nicht 50!

Mit einem wunderschönen und sehr liebevoll gestalteten Glückwunsch gratuliert uns das „Queens Duo“ mit Hanna Rabe, Flöte, und Verena Beatrix Schulte, Harfe, in Form einer Videobotschaft.
Es ist unglaublich, wie hautnah uns die beiden an ihrem Spiel teilhaben lasse: Nur die pure Hingabe an die Musik mit Mimik, Gestik und Fingerspiel kann eine solche Intensität auslösen.
Schauen Sie mal rein 

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Hier kommt man Flöte und Harfe so nah wie noch nicht einmal im Konzertsaal.
Die Emotionalität des Duos erleben Sie genauso auf der großen Bühne. Die beiden sind zusammen mit den Salzburg Chamber Soloists am Freitag, 29. Juli um 20 Uhr live bei uns im Renaissancehof zu treffen. Kommen Sie auch?

Bis es am 29. Juli so weit ist, finden noch 38 weitere Weilburger Schlosskonzerte vorher statt. Haben Sie Ihre Favoriten schon gefunden? 

Bleiben Sie am Ball, wir versorgen Sie weiterhin mit Infos und halten Sie auf dem Laufenden.

Weilburg, 17.05.2022

Weilburg, 14.04.2022

Sehnen Sie sich auch nach Sonne und Wärme? Mit den Blümchen vor dem Renaissancehof auf unserem Foto schicken wir Ihnen das Frühjahr ins Haus und ins Herz und wünschen das Beste für geruhsame und entspannte Ostertage.

Noch acht Wochen sind bis zum Saisonstart am 4. Juni, deshalb sollen Sie natürlich auch mit Aktuellem aus dem Schlosskonzerte-Büro auf dem Laufenden gehalten werden:

Die Phase, in der ausschließlich schriftlich Konzertkarten geordert werden konnten, um den Ansturm zu bewältigen, ist vorbei. Seit Montag, 4. April, hat der Telefonverkauf begonnen. Nutzen Sie die telefonische Beratung durch unser Kartenbüro, auch um alternative Möglichkeiten auszuloten, wenn Ihre Wunschplätze im umfangreichen Jubiläumsprogramm der fast 50 einzelnen Konzerte schon vergriffen sein sollten. Es gibt tatsächlich für viele Konzerte noch sehr schöne Angebote, so dass es zahlreiche Möglichkeiten gibt, an jedem der zehn Konzertwochenenden zwischen dem 4. Juni und 6. August seinen Musikgelüsten nachzugehen.
Unsere kleine persönliche Auswahl aus dem kompletten Programm macht vielleicht Appetit auf mehr:

Am zweiten Konzertwochenende, am Sonntag, 12. Juni, um 11 Uhr kommt das hochkarätige Mariani Klavierquartett mit einem Programm der Romantiker Johannes Brahms und seinem Freund Friedrich Gernsheim zu uns in die Untere Orangerie, ein must-have für alle Fans der Kammermusik. Das Ensemble war bereits im vergangenen Sommer bei uns zu Gast und sein Konzert wurde vom Hessischen Rundfunk aufgezeichnet. Dabei hat das Ensemble mit Violine, Viola, Violoncello und Klavier beim hr einen solch bleibenden Eindruck hinterlassen, dass sich der Sender auch diesmal wieder für eine Aufzeichnung entschieden hat.

„Darf ich Ihnen eine Geschichte erzählen?“ fragt Konstantin Krimmel am Sonntag, 3. Juli um 11 Uhr in der Oberen Orangerie. Begleitet von Marcelo Amaral am Flügel erzählt der gerade einmal 28jährige Bariton mit Liedern und Balladen von Schubert, Löwe und Wolf aus dem Leben früherer Zeiten. Wir haben das Glück, Konstantin Krimmel, mittlerweile schon vielfach ausgezeichnet, auf seinem steilen Weg nach ganz oben noch hier zu erwischen.

„Drei auf einmal“ … ist das unverschämt, einfach nachhaltig, oder vielleicht rationell?
Auf jeden Fall ist es schön, dass sich das Trio E.T.A. mit Elene Meipariani, Violine, Till Schuler, Violoncello und Till Hoffmann am Flügel zusammen mit der Philharmonie Baden-Baden am Samstag, 23. Juli um 20 Uhr im Renaissancehof einem reinen Beethoven-Programm widmen, dessen Höhepunkt sein selten zu hörendes Tripelkonzert für Klavier, Violine, Violoncello und großes Orchester in C-Dur op. 56 ist.
Auch „Die Kunst des Küssens“ fasziniert, wenn Ina Siedlaczek, Sopran und Axel Wolf, Laute am Sonntag um 11 Uhr in der Alten Hofstube mal galant, mal derb oder empfindsam melancholisch mit Liedern von Dowland, Purcell und Hammerschmidt Bilder der prachtvollen Epoche des Barock in Ihren Köpfen aufleben lassen.

Wer liebt sie nicht, die „Vier Jahreszeiten“ von Antonio Vivaldi, gespielt von den Salzburg Chamber Solists und Rebecca Hartmann, Violine. Sie gehören einfach zur Konzertsaison dazu, versprechen Atmosphäre, pure Sommerlaune, vertraute Klänge mit großartigen Interpreten und sind ein echtes Highlight am 30. Juli um 20 Uhr im Renaissancehof bevor die Jubiläumssaison eine Woche später - am 6. August - mit dem Festkonzert „Die Letzte Nacht“ zu Ende geht.

Bis dahin haben wir noch viel vor und freuen uns auf Sie - und Sie sich hoffentlich auch auf uns!

Wir stecken voller Vorfreude, planen kleine und große Überraschungen rund um die Konzerte mit ganz viel Sommerlaune in unserer Festival-Residenz hoch über der Lahn.

Die Zeit fliegt, so schnell sind die ersten zwei Wochen des Neuen Jahres 2022 schon vergangen, für die folgenden 50 Wochen wünschen wir Ihnen von Herzen alles Gute!

Es gab fast keine Verschnaufpause im Büro der Weilburger Schlosskonzerte. Die Mitglieder erhielten ihr Programmbuch zur Jubiläumssaison kurz vor Weihnachten.
Am ersten Arbeitstag des neuen Jahres kam die große Menge der Programmbücher für alle -frisch gedruckt- aus der Druckerei zu uns ins Büro. Jetzt hieß es für unsere Helfer, ganz corona-konform, also mit großem räumlichen Abstand zueinander, tausende Briefumschläge mit Programmbüchern zu füllen und versandfertig zu machen.

Es ist geschafft: 208 große, gelbe Postkisten stehen auf 16 riesigen Postwagen und werden heute von einer Spedition über eine provisorische Rampe aus unseren Büroräumen abgeholt und zu Post gebracht.

Wie schnell wird es die Post wohl dieses Mal schaffen, Ihnen unsere Programmbücher zuzuschicken? Gehören Sie zu den Ersten, die ihre Konzertkarten für den Jubiläumssommer bestellen? Es könnte sich lohnen, denn wir planen Überraschungen für die ersten Besteller.
Welche Konzerte werden Sie sich wohl aussuchen?

Jeder von uns hat schon längst sein Lieblingskonzert ausgesucht, aber welche Konzerte sind die absoluten Publikumsfavoriten? Wir sind jedes Mal wieder von Neuem megagespannt!

Wird es die „Carmina Burana“ von Carl Orff, Tschaikowskys „Schwanensee“ in konzertanter Form, die „Westside-Story“ oder Dvořáks „Aus der neuen Welt“? Zwischen den großen Schätzen finden sich kleine, leuchtende Perlen wie “Our Favorite Things“ des Frankfurt Jazz Trio oder „Die Kunst des Küssens“ mit Gesang und Laute in der Unteren Orangerie.

Dank der Überdachung der Bühne im Renaissancehof sind 22 Konzerte im üppigen Jubiläumssommer zur Aufführung im Freien geplant. Wenn es Petrus mit stabilem Sommerwetter gut mit uns meint, wird es nur ein Konzert in der Schlosskirche geben: Die King’s Singers singen sich dann dort für uns durch 500 Jahre Musikgeschichte. Und wer sie schon einmal gehört hat weiß, die sechs Herren aus „merry old kingdom“ geizen nicht mit Anekdoten aus ihrer über 50jährigen Geschichte.

Einer der top-acts 2022 wird mit Sicherheit das Konzert der Big Band der Bundeswehr mit keinem Geringerem als Laith Al-Deen, Singer-Songwriter und für viele Menschen DIE deutsche Soul-Stimme schlechthin.

Wir haben es getan! Wir sind neue Wege gegangen, dabei 50 Jahre alt geworden, unsere Jugendsünden liegen hinter uns; Sie wissen, was wir können.
Neben neuen Wegen galt es für uns aber auch immer, Bewährtes zu bewahren, auch, wenn es nicht gerade der „letzte Schrei“ ist und in dieser Konzeption möchten wir zusammen mit Ihnen weitermachen.

Schauen Sie mal rein! Erst ins Programmbuch und später auch bei unseren Konzerten nach großen und kleinen Überraschungen – mal vor, während oder auch nach einem Konzert!

Wir hoffen, dass Corona uns bis zum Sommer ohne viele Beeinträchtigungen spielen lässt!

Irgendwo zwischen jung und etabliert:

Die Weilburger Schlosskonzerte feiern ihren 50. Geburtstag!

Unsere Jubiläumssaison liegt vom 4. Juni bis 6. August 2022 vor uns und wir freuen uns riesig darauf und möchten sie kräftig mit Ihnen feiern.

50 Jahre – eine stolze Zahl! Sie steht für Höhen und Tiefen, für Reife aber auch für nie endenden Aufbruch. Wir sind erwachsen geworden, haben unseren Stil gefunden. Wer 50 wird, weiß, was er kann: Wir haben den Mut, ausgetretene Pfade zu verlassen, wir wissen aber auch, dass man nicht jeden „Letzten Schrei“ mitmachen muss, um topaktuell zu sein und dieser Maxime möchten wir treu bleiben.

Fast 50 wunderbare Konzerte warten im nächsten Sommer auf Sie. Hochkarätiges steht auf dem Spielplan, bekannte und liebgewonnene Orchester stehen neben Neuentdeckungen. Ein Topact ist mit Sicherheit das Konzert des Superstars Laith Al-Deen, mit der schönsten deutschen Soul-Stimme schlechthin, live on stage, begleitet von der Bigband der Bundeswehr. Mit Witz, Charme und Frack erobert die Brass Band Berlin den Renaissancehof, wo die neue Überdachung der Bühne nicht nur Regentröpfchen standhält, sondern auch akustisch noch einmal neue Maßstäbe setzt. Beethovens 250. Geburtstag wird nun ausgiebig nachgefeiert. Sie würden Carl Orffs Carmina Burana gerne wieder einmal hören? Dann …, sehr gerne, am 9. Juli ist es soweit. Oder steht Ihnen mehr der Sinn nach der West Side Story? Oder nach Tschaikowskis „Schwanensee“ oder Dvořáks „Aus der Neuen Welt“? „Die Kunst des Küssens“ erleben Sie, wenn Sie möchten, bei uns in der Alten Hofstube. Bienventui Liguriani! Das italienische Folkensemble kommt wieder zu uns und mit dem Titel des Konzerts „La bella noeva – die schöne Nachricht“, schließt sich ein Kreis thematisch, auch wenn wir das Aufzählen der Konzerte gerne noch fortsetzen würden. Aber Sie möchten ja bestimmt demnächst im Programmbuch stöbern und Neues entdecken.

Unsere Programmbücher befinden sich aktuell im Druck. Geplant ist, dass sie noch vor Weihnachten druckfrisch aus unserem Büro in Weilburg an alle Mitglieder und Fördermitglieder des Vereins Weilburger Schlosskonzerte verschickt werden, die dann ihr Vorkaufsrecht genießen. Alle weiteren Kunden erhalten ihr Programm im Januar. Es ist jederzeit möglich, Mitglied zu werden, oder auch eine zeitlich befristete Mitgliedschaft zu verschenken.

Wer noch auf der Suche nach Weihnachtsgeschenken ist, wird bei uns mit einem persönlich zusammengestellten Weihnachtsgeschenk-Paket fündig. Es kann einen Gutschein mit Programm der Saison 2022, eine Tasche der Weilburger Schlosskonzerte, ein Mousepad mit Motiven der Schlosskonzerte oder eine CD enthalten.  Auch eine Mitgliedschaft im Verein mit allen Vorteilen ist immer wieder heiß begehrt und passt mit ins Paket.

Waren Sie jemals an einem 17. November in der Weilburger Schlosskirche? Wir sind sicher, dass Sie es wüssten, wenn es so gewesen wäre.

Als Mitarbeiterinnen der Weilburger Schlosskonzerte haben wir (Theresa Jung, Astrid Fried und Barbara Kemperdiek) heute unsere Spielstätte „Schlosskirche“ einmal mit ganz anderen Augen sehen können:

Vor dem Altar, ohne Bühnenaufbau und Teppiche gut zu sehen, befindet sich der Eingang zur Gruft der Familie des Großherzogtums Luxemburg. Der letzte, der dort bestattet wurde, war Adolph Wilhelm Carl August Friedrich von Nassau-Weilburg, Großherzog von Luxemburg, der 1905 verstarb. Er war der Ururgroßvater des Schirmherrn der Weilburger Schlosskonzerte, dem als Großherzog von Luxemburg amtierende Henri von Nassau.

Wenn Sie aus der Umgebung von Wiesbaden stammen, dann schließt sich hier der Kreis für Sie, wenn Sie an das beliebte Ausflugsziel, die russisch-orthodoxe Grabeskirche auf dem Wiesbadener Neroberg denken. Denn dort ist Herzog Adolphs erste Gemahlin Elisabeth Michailowna Romanowa, ein Mitglied der russischen Zarenfamilie, die 1844 bei der Geburt ihres ersten Kindes starb, bestattet.

Tradition bleibt lebendig, wenn sie gelebt wird. So haben wir heute unsere Mittagspause mit einem denkwürdigen kleinen Ausflug in die Vergangenheit angereichert.

Wenn wir nicht gerade in unserer Mittagspause in der Vergangenheit stöbern, arbeiten wir am großen Programmbuch für unsere Jubiläumssaison 2022, die am 4. Juni im nächsten Sommer beginnen wird, denn: Die Spatzen pfeifen es von den Dächern, die Weilburger Schlosskonzerte werden 50 Jahre alt! Das muss gefeiert werden und wir planen neben sehr hochkarätigen Konzerten, große und kleine Überraschungen für alle. Diese Arbeit macht ganz besonderen Spaß und vertreibt das November-Grau, weil wir schon jetzt ganz gespannt auf die Vorfreude und Begeisterung unseres Publikums sind. Nein, wir verraten noch nichts, ein bisschen müssen Sie noch warten!

FORUM MUSIK FESTIVALS

Bewältigung der Krise und Zukunftssicherung

 

Sehr geehrte Frau Bundeskanzlerin, sehr geehrte Minister*innen des Bundeskabinetts, sehr geehrte Ministerpräsident*innen, sehr geehrte Vorsitzende des Kulturausschusses des Bundestages, sehr geehrte Frau Kulturstaatsministerin!

Die Corona-Pandemie hat die Kulturszene weltweit in eine tiefe Krise gestürzt. Die von Bund und Ländern versprochene schnelle Hilfe kommt nicht immer bei den Adressaten an. Nachdem Künstler*innen in existenzielle Not geraten sind, droht nun auch der Veranstalterbranche ein Kahlschlag. Zusätzlich erschweren unterschiedliche Maßgaben in den einzelnen Bundesländern die Arbeit.

40 Festivals aus ganz Deutschland stellen, stellvertretend für Hunderte weitere, fest:

1. Musikfestivals sind ein unverzichtbarer Teil des menschlichen Zusammen- und Kulturlebens.Gemeinsam und gleichrangig mit Konzert- und Opernhäusern, Orchestern und Chörengestalten sie das weltweit bewunderte „Musikland Deutschland“.


2. Musikfestivals bringen Kultur auch und vor allem in den ländlichen Raum. Sie ermöglichen
damit auch breiteren Publikumskreisen als in den großen Städten die Begegnung mit
hochwertigen musikalischen Live-Erlebnissen. Wer jetzt Festivals und Künstler sterben lässt,
wird morgen mit kulturell verwaisten Landstrichen bestraft.


3. Rund 600 Musikfestivals mit internationaler Ausstrahlung in ganz Deutschland sind ein
bedeutender Wirtschaftsfaktor mit insgesamt etwa 400 Millionen € Gesamtumsatz und einer
vielfachen Wertschöpfung.

Wir fordern konkret:

1. Klare Sprache in den Verfügungen!

In der Krise muss die Politik differenzieren und darf die Vielzahl der Kulturinstitutionen und Veranstalter nicht in einen Topf werfen! Klare und einheitliche Regelungen müssen sein. Was ist „Höhere Gewalt“? Was ist eine „Großveranstaltung“? Wer definiert rechtssicher das Andauern einer Pandemie? Mit frühzeitigen und langfristigen Verfügungen können wir besser arbeiten als mit einer anhaltenden Unsicherheit und nebulösen Allgemeinplätzen. Es kann nicht sein, dass Festivalmacher*innen mit der Entscheidung zur Absage allein gelassen werden und sich in nicht zu beziffernde Haftungsrisiken begeben.

2. Gleichbehandlung von Kultur mit Sport, Religionsgemeinschaften und Wirtschaft!

Strenge Hygiene- und Abstandsregeln können auch bei Kulturveranstaltungen umgesetzt werden. Kultur besteht nicht nur aus Großveranstaltungen. Es gibt ausreichend Repertoire für variable Besetzungen und viel Kreativität für alternative Formate. Kulturinstitutionen und Künstler*innen können auf diese Weise Verluste mindern.

3. Planungssicherheit für die nahe Zukunft!

Festivalmacher*innen mit Veranstaltungen in den kommenden Monaten müssen täglich zwischen professioneller Vorbereitung für eine erfolgreiche Durchführung und den Risiken einer drohenden Absage abwägen. Hier braucht es schnell verlässliche Kriterien und klare Rahmenbedingungen in Bezug auf die zukünftige Zuwendungsfähigkeit der Kosten. Bei vielen Festivals stehen darüber hinaus Verhandlungen über öffentliche Mittel des nächsten Jahres an. Wir fordern eine möglichst pauschale Ansetzung und Bewilligung der durchschnittlichen Zuwendungen der vergangenen drei Festivalausgaben. Die Finanzierung von Festivals darf nicht unter „Freiwillige Leistungen“ subsumiert werden.

4. Faire Behandlung für alle Festivals!

Die Krise trifft die Festivals zu unterschiedlichen Zeitpunkten. Es darf kein Wettrennen um Rettungsfonds geben. Auch Festivals im weiteren Verlauf des Jahres leiden unter Planungsunsicherheit. Eintrittsgelder, Spenden und Sponsoring gehen massiv zurück. „First come, First served“ darf kein Grundsatz öffentlicher Kulturförderung sein.

5. Hilfe für die Essenz aller Festivals: die Künstler*innen!

Es sind vor allem freiberufliche Künstler*innen und freie Ensembles, die unsere Festivals zum Strahlen bringen. Die Schäden gehen aktuell einseitig zu Lasten dieser Künstler*innen. Wir fordern, dass auf allen Ebenen Ausfallhonorare sowie bereits entstandener Aufwand für Vorbereitung und Reisekosten als zuwendungsfähig anerkannt und damit auch ausgezahlt werden können. Im Idealfall gibt es ein einheitliches Verfahren auf den Ebenen Europa, Bund, Land, Kommunen und Landkreisen. Externe Berater*innen warnen derzeit vor der Gefahr, bei Zahlung ohne vereinbarte Leistung die Gemeinnützigkeit zu verlieren. Dazu darf es nicht kommen.

6. Bewilligungszeiträume bis Ende 2021 verlängern!

Den Umfang der Schäden zu ermitteln ist eine komplexe Rechenaufgabe. Dazu benötigen wir Zeit. Oft arbeiten wir nur in kleinen Teams und sind derzeit ohnehin mit der Bewältigung der Krise (Ticketrückerstattung etc.) stark gefordert. Die Abwägung zwischen Verschiebung und Absage bedarf einer behutsamen und überlegten Planung. Wir fordern die pauschale Verlängerung der Projekt- und Abrechnungszeiträume für alle öffentlichen Mittel bis zum 31.12.2021.

 

Darüber hinaus fordern wir:

Einheitliche Regeln schaffen

Regelungen für einzelne Bundesländer greifen zu kurz und sind nicht vermittelbar. Unsere Künstler*innen kommen aus vielen Ländern und Regionen Europas. Groß denken! Europäisch denken! In jedem Fall muss der Bund mit klaren Aussagen vorangehen. Momentan wartet ein Förderer auf den anderen.

Finanzierung vereinfachen

Musikfestivals sind zu großen Teilen privat und mit viel ehrenamtlichem Engagement organisiert und finanziert. Staatliche und kommunale Stellen beteiligen sich auf Antrag mit Zuwendungen. Die Antragsverfahren müssen vereinfacht und als Festbetragsfinanzierung ausgeführt werden. Spenden und Sponsoring von privater Seite müssen gerade jetzt noch attraktiver gemacht werden, damit unsere Unterstützer für ihr persönliches Engagement in der Krise belohnt werden.

Rücklagen und Zukunftssicherung

Eingenommene Mittel müssen auf das Folgejahr übertragbar sein. Auch gemeinnützige Träger müssen Rücklagen bilden dürfen.

Faire Behandlung unseres Publikums und der Künstler*innen

Künstler*innen sind keine Dienstleister, sondern Partner. Wenn Zuschauer*innen den Gegenwert ihrer Tickets spenden, haben sie dabei nicht die Entlastung öffentlicher Haushalte im Sinn. Wer Spenden von Ticketkunden annimmt, muss das Geld auch den Künstler*innen zukommen lassen dürfen.

Zukünftige Lastenverteilung

Wir müssen uns bereits jetzt auf eine zukünftige, solidarische Lastenverteilung verständigen.

 

Die aktuelle Krise darf die deutsche Kulturlandschaft nicht weiter beschädigen.

Wir sind gerne bereit, gemeinsam mit Ihnen Lösungen für die Zukunft zu finden.

Sprechen Sie uns an!

Erstunterzeichner*innen:

1. Köthener Bachfesttage – Folkert Uhde – Intendant
2. Stiftung Händel-Haus / Händel-Festspiele Halle (Saale) – Clemens Birnbaum – Direktor Stiftung Händel-Haus /Intendant Händel-Festspiele Halle (Saale)
3. Musikfestspiele Potsdam Sanssouci – Dorothee Oberlinger – Intendantin
4. Internationale Händel-Festspiele Göttingen – Tobias Wolff – Geschäftsführender Intendant
5. Musikfest ION – Moritz Puschke – Künstlerischer Leiter
6. Impuls-Festival für Neue Musik Sachsen-Anhalt – Hans Rotman – Intendant
7. Hofmusik Festival – Martin Kallnischkies – Geschäftsführer
8. zamus – Zentrum für Alte Musik / KGAM e.V. – Mélanie Froehly – Geschäftsführung
9. Steinway-Festival Wolfshagen im Harz – Noah Vinzens – Künstlerischer Leiter
10. Heinrich Schütz Musikfest – Dr. Christina Siegfried – Intendantin
11. Kissinger Sommer – Dr. Tilman Schlömp – Intendant
12. Langenberg Festival – Nina Reddig – Gesamtleitung
13. Bachwoche Ansbach – Dr. Andreas Bomba – Geschäftsführer und Intendant
14. Braunlager Maikonzerte – Kaja Engel – Festivalleiterin
15. Schleswig-Holstein Musik Festival – Dr. Christian Kuhnt – Intendant
16. Kammeroper Köln / Musikpicknick – Esther Hilsberg-Schaarmann – Intendantin
17. Festspiele Mecklenburg-Vorpommern – Toni Berndt – Kaufmännischer Direktor
18. Kasseler Musiktage – Olaf A. Schmitt – Künstlerischer Leiter
19. Sommerliche Musiktage Hitzacker – Dr. Christian Strehk – Vorstandsvorsitzender
20. Thüringer Bachwochen – Christoph Drescher – Festivalleitung
21. Köthener Herbst – Dr. Andreas Glöckner – Künstlerischer Leiter
22. Ludwigsburger Schlossfestspiele – Jochen Sandig – Intendant
23. Mozartfest Würzburg – Evelyn Meining – Intendantin
24. Internationales Musikfestival Koblenz – Benedict Klöckner – Künstlerischer Leiter
25. Musikfest Eichstätt. Alte Musik neu entdecken – Heidi Gröger – Künstlerische Leitung.
26. SPAM – Spandau macht Alte Musik – Johannes Weiss – Künstlerischer Leiter
27. Festival Alte Musik Knechtsteden – Michael Rathmann – Festivalmanagement
28. Internationale Musikfestspiele Weilburger Schlosskonzerte – Stephan Schreckenberger -Intendant
29. Tanz-Kultur-Woche Göttingen – Judith Kara – Künstlerische Leitung
30. Bachfest Leipzig – Prof. Dr. Michael Maul – Intendant
31. Klavier-Festival Ruhr – Birgit Glasow-Carl – Künstlerische Direktorin
32. Int. Festival für Vokalmusik „a cappella“ Leipzig / Sommertöne-Festival – Tobias Rosenthal – Organisation
33. Arbeitskreis Kultur im Kreis Göttingen – S. Karnehm-Wolf, G. Jess, H. Stock – Organisationsteam
34. Tobias Scharfenberger – Geschäftsführender Intendant – Mosel Musikfestival gGmbH
35. Luisenburg-Festspiele Wunsiedel – Harald Benz – Kaufmännischer Theaterleiter
36. Magdeburger Telemann-Festtage – Dr. Carsten Lange – Leiter
37. Musikfest Bremen – Thomas Albert – Intendant
38. Opernfestspiele Heidenheim – Marcus Bosch – Künstlerischer Direktor
39. Gandersheimer Domfestspiele – Achim Lenz – Intendant
40. Brandenburger Festspiele – Manuel Dengler – Intendant            

Absender:

FORUM MUSIK FESTIVALS
c/o Int. Händel-Festspiele Göttingen
Tobias Wolff – Geschäftsführender Intendant
Hainholzweg 3
D- 37085 Göttingen
Mail: twolff@haendel-festspiele.de

Ansprechpartner*in für Medienanfragen:
Ophelias Culture PR
Frau Ulrike Wilckens
Johannisplatz 3a
81667 München
Mail:
letter@ophelias-pr.com
Tel: +49 (0)89 67 97 10 50