Zwischen Sinfoniekonzert und Tanztee, von Klezmer bis zum Kabarett -

Weilburger Schlosskonzerte vom 8. Juni bis 11. August 2018

Kartenvorverkauf grandios angelaufen

Weilburg, 24.01.2018

Seit etwa drei Wochen sind die neuen Programme der 46. Internationalen Musikfestspiele Weilburger Schlosskonzerte für die Konzertsaison 2018 überall zu sehen. Im Kartenbüro herrscht Hochkonjunktur, nachdem 24.000 Programme an die Freunde der Festspiele versandt wurden.

Kein Wunder, denn die neue Saison der Weilburger Schlosskonzerte geht am Freitag, 8. Juni 2018 mit zehn Wochen Musikalischem auf höchstem Niveau an den Start. Der Echo Klassik Gewinner Linus Roth, Violine, eröffnet dann mit der Staatskapelle Weimar in der Schlosskirche die Konzertsaison. Musiker der Weltelite, große Orchester, kleine Ensembles lösen sich bei fast 50 Konzerten auf den Bühnen in der Schlossanlage geradezu ab. Ein hochkarätiges Duo mit Benedict Kloeckner, Violoncello und Martin Stadtfeld, Klavier, ist beim Premiumkonzert am 23. Juni in der Unteren Orangerie hautnah zu erleben. Gábor Boldozki, Trompete, hat für sein Konzert am 16. Juni im Renaissancehof ein geniales Barockprogramm im Gepäck. Cristina Branco bringt mit ihrem neuen Programm „Menina“ ihr ganz persönliches, poetisch inspiriertes Portugal mit Fado ins Spiel. Das Ensemble „Café del Mundo“ holt mit seinem Konzert „Flamenco“ die südliche Sonne zu uns. Azucena Rubio lässt dabei mit ihrem Tanz, begleitet vom Gitarrenduo Jan Pascal und Alexander Kilian Wehmut, jauchzendes Glück, Erotik und Sinnlichkeit am Freitag, 22. Juni in der Unteren Orangerie explodieren. Die hr- Bigband steht auf dem Plan, die Barrelhouse Jazzband kommt mit viel Charme und Traditional Jazz. Die Oper Heidelberg bringt „Don Giovanni“ als konzertante Oper auf die Bühne. Eine der populärsten klassischen Kompositionen, eine Einstiegsdroge der klassischen Musik, die „Carmina Burana“ wird am Sonntag, 8. Juli im Renaissancehof aufgeführt. Mit machtvollem Chor, Gesangssolisten, fulminantem Schlagwerk und zwei Klavieren ist auf der Bühne richtig was los.  

Dank der Kinderkonzert-Patenschaften gibt es auch im kommenden Sommer zwei „Konzerte - nicht nur - für Kinder“. Mit dabei sind „Max und Moritz“, eine Aufführung der Kleinen Oper Bad Homburg und das kulinarische Märchenmusical „Zwerg Nase“ der Musikbühne Mannheim. 

Für Kabarett vom Feinsten sorgt Konrad Beikircher am 22. Juli in seiner Matinee ohne Musik, indem er sich „mitten in den evangelischen Urknall begibt, beide Seiten mit Weihwasserschwengel und Narrenklatsche versieht und sich dabei den Glauben an einen humorvollen Herrgott nicht nehmen lässt.“ (K.B.)

Auch im nächsten Sommer sind die Weilburger Schlosskonzerte wieder unterwegs und werfen dabei mehr als einen Blick über den Zaun, wenn sie mit zwei Konzerten in Limburg auf der Domplatte anzutreffen sind. Am Donnerstag, 2. August heißt es dort „Swing is King“. Dann präsentieren das Landes Jugend Jazz Orchester und das Vokalensemble „Kicks & Sticks Voices“ Big Band Stories im Originalsound von Swinggrößen wie Glenn Miller, Benny Goodman, Frank Sinatra und Nat King Cole. Die Solisten sind Nicolas Ries, Gesang und Christian Seeger, Klarinette.  Die Leitung und Moderation hat Wolfgang Diefenbach. Für das zweite dieser beiden Konzerte in Limburg reisen die Münchner Symphoniker am Freitag, 3. August eigens in die Domstadt und spielen dort „Musik der Könige“.

Temperamentvolle Lieder, Balladen von Schiffsuntergängen und Partisanen, sinnliche Weisen, alte Lieder im ligurischen Dialekt, französische und schottische Walzer mit Gesang, Flöten, Violine, Knopfakkordeon, Dudelsack und Gitarre - wer einmal da war, der weiß, von wem die Rede ist: I Liguriani kommt mit neuem Programm am Donnerstag, 9. August in die Untere Orangerie. Mit „Per Valli e Monti“ sind die fünf Jungs aus Ligurien wieder zur Stelle.  

Bevor am Samstag, 11. August, mit dem neuen und noch jungen Geigentalent Anne Luisa Kramb, Violine und dem Göttinger Symphonieorchester „Die Letzte Nacht“ der Konzertsaison 2018 anklingt, wartet ein Füllhorn musikalischer Köstlichkeiten darauf, ausgeschüttet zu werden.   

Bei einigen Konzerten wird es in manchen Kategorien bereits schwierig, eingehende Kartenwünsche zu erfüllen, aber bis jetzt ist noch kein Konzert restlos ausverkauft. Wer nicht auf bestimmte Plätze fixiert ist, hat bei jedem Konzert noch die Möglichkeit, das Konzert zu besuchen.