Von Gipsy Swing und Jazz Manouche zu Opernklängen

Fünftes Konzertwochenende der Weilburger Schlosskonzerte

Weilburg, 26.06.2017

Neben Gipsy Swing und Seemannsgarn steht mit den King's Singers sowie einer Operngala die Vokalmusik im Mittelpunkt des 5. Konzertwochenendes der Weilburger Schlosskonzerte. 

Mit Gipsy Swing geht es schwungvoll in die fünfte Konzertwoche bei den Weilburger Schlosskonzerten. Am Freitag. 30. Juni, 20 Uhr, kommt Wawau Adler, der in den USA zu einem der weltbesten Gipsy-Gitarristen gekürt wurde, mit seiner Band nach Weilburg in die Untere Orangerie. Begleitet von Sandro Roy, Violine, Joel Locher, Bass, und Hono Winterstein an der Rhythmusgitarre lässt Wawau Adler mit waghalsigen Plektrum-Techniken, perkussiver Gitarrenbegleitung, flirrender Geschwindigkeit seine Zuhörer staunen, verbreitet einen unnachahmlichen Sog und bringt den Saal zum Swingen. Wer den europäischen Jazz des Paris der 30er Jahre liebt, sollte sich schnell Karten reservieren.

Wer kennt sie nicht, die berühmten King’s Singers, eines der meistgefragten und von Kritikern gefeierten Vokalensembles der Welt. Für Samstag, 1. Juli, 20 Uhr in der Weilburger Schlosskirche haben sich die sechs jungen Männer zwischen Countertenor und Bass ein Programm von Werken des 16. Jahrhunderts über ein zeitgenössisches „Nonsense“ bis zu den Beatles ausgesucht. Dabei erweisen sie sich nicht nur als begnadete Sänger, sondern auch als geniale Entertainer mit wunderbarem britischen Humor. Hier gibt es nur noch wenige Restkarten.

Nicht nur Nordlichter lieben Seemannsgarn. Das zeigt sich in der Matinee am Sonntag, 2. Juli, 11 Uhr in der Oberen Orangerie. Mit frivoler Doppeldeutigkeit, frechem Augenzwinkern und maltesererprobter Seemannskehle tummelt sich Dirk Langer, alias Nagelritz zwischen Comedy, Kabarett und Chanson. Wer „La Paloma“ erwartet, ist hier falsch.  Hier geht es um Skurriles, Geschichten, abenteuerliche Liedtexte von Joachim Ringelnatz, die Nagelritz mit Schifferklavier und rumverwöhnter Kehle unter das Volk bringt. Keiner braucht auf Karten für den stürmischen, Geschichten umrankten Hochseealltag per Flaschenpost zu warten, sie sind bei den Weilburger Schlosskonzerten noch vorrätig.

Große Oper ist am Sonntag, 2. Juli um 19 Uhr im Renaissancehof des Weilburger Schlosses angesagt. Das Ensemble und Orchester der Oper Heidelberg hat Melodien aus dem „Land wo die Zitronen blühn“ ins Zentrum der Operngala gestellt. Arien, Ouvertüren und Intermezzi der brillantesten Opern von Verdi, Rossini, Puccini, Donizetti, unsterbliche Lieder aus dem Sehnsuchtsland Italien oder auch den großen französischen Opern, die wie das reinste E-Werk großer Gefühle funktionieren sind die Krönung für Fans des Operngesangs. Neben Schönwetterkarten gibt es auch noch solche, die „regentauglich“ sind und auch für eine Verlegung in die Schlosskirche - im Fall von schlechtem Wetter – gelten.

An diesem in Weilburg sehr belebten Wochenende soll den Gästen der Weilburger Schlosskonzerte ein komfortables Parken ermöglicht werden. Für sie ausschließlich ist das Parkhaus „Innenstadt“ an der Oberlahnbrücke reserviert. Bei der Einfahrt ins Parkhaus muss zur Kontrolle die Konzertkarte oder die Reservierungsbestätigung vorgezeigt werden.

Alle Informationen rund um die Saison und Karten gibt es im Büro der Weilburger Schlosskonzerte Mo. bis Fr. von 9 bis 13 Uhr, vor den Konzerten am Freitag, Samstag und Sonntagabend von 17 Uhr bis zum Konzertbeginn in der Schlossstr. 3 in Weilburg  - telefonisch unter 0 64 71 – 94 42 10 und 11. Samstags ist in der Saison das Kartenbüro zusätzlich von 10 bis 13 Uhr, vor der Matinee am Sonntag auch von 10 bis 11 Uhr zu erreichen. Karten für Gipsy Swing am Freitag, 30. Juni, gibt es zu allen Öffnungszeiten, direkt vor dem Konzert befindet sich die Konzertkasse aber nur vor der Unteren Orangerie.