Musikalisches Schatzkästchen

Zweites Konzertwochenende der Weilburger Schlosskonzerte

Weilburg, 06.06.2017

Die noch junge Jubiläumssaison der Weilburger Schlosskonzerte 2017 erweist sich als Schatzkästchen für die gespannten Zuhörer.

Die zweite von insgesamt zehn Konzertwochen beginnt am Freitag, 9. Juni, um 20 Uhr mit festlichen Trompetenklängen von Joseph Haydn, Johann Nepumuk Hummel und Ludwig van Beethoven. Reinhold Friedrich und Simon Höfele, beide Trompete, musizieren mit der Polnischen Kammerphilharmonie unter der Leitung von Wojciech Rajski im Renaissancehof. Reinhold Friedrich, ECHO Klassik Preisträger und für viele im Weilburger Publikum ein alter Bekannter, zeigt in diesem besonderen Konzert im Renaissancehof des Weilburger Schlosses neben seinem Spiel auch noch sein Händchen für Nachwuchstrompeter: Er bringt Simon Höfele, seinen Studenten an der Karlsruher Musikhochschule mit. Höfele ist seit 2016 im Nachwuchsprogramm des „SWR2 New Talent“.  Ein Abend der Trompetenkunst der absoluten Spitzenklasse unter freiem Himmel. Es gibt noch Karten.

 „Chopin“ heißt es am Samstag, 10. Juni, wenn Alexander Krichel, Klavier, begleitet von der Polnischen Kammerphilharmonie für Chopins 2. Klavierkonzert in f-Moll um 20 Uhr im Renaissancehof in die Tasten greift. Ein Abend der Romantik mit Werken von Schubert und Chopin wartet hier auf die Zuhörer, der auch hier wieder von Wojciech Rajski dirigiert wird und als Freiluftveranstaltung ganz besondere Aspekte hat. Die „Ouvertüre im italienischen Stil“ von Franz Schubert schafft den Auftakt zum Konzertabend, seine 6. Sinfonie beendet ihn. Auch hier gibt es noch Konzertkarten.

Noch mehr Klavier mit Alexander Krichel gibt es in der Matinee am Sonntag, 11. Juni, 11 Uhr in der Oberen Orangerie. Dann steht eines der beiden Solo-Konzerte der Konzertsaison 2017 auf dem Spielplan. Der „Nachwuchskünstler des Jahres“ beim ECHO Klassik 2013 entführt nach der Sonate Nr. 6 D-Dur von Mozart mit „Gaspard de la nuit“ von Maurice Ravel in eine Welt von Fabelwesen. Kobolde und Gnome zeigen sich auch bei der Promenade durch Mussorgskis „Bilder einer Ausstellung“, die in variierter Form die einzelnen Sätze des Werkes verbindet. Es gibt kaum noch Restkarten.

Kleine und große Kinder freuen sich: Am Sonntagnachmittag, 11. Juni, um 15 Uhr ist die „munich brass connection“ mit ihrem „Konzert – nicht nur für Kinder“ zu Gast bei den Weilburger Schlosskonzerten in der Unteren Orangerie.

Das Brassensemble erzählt mit seinem musikalischen Märchen „Verrücktes Glück“ eine Geschichte von Gemeinschaft, Freundschaft, von Perfektion und Andersartigkeit aber vor allem vom großen Glück des Freiseins. Es gibt noch Konzertkarten für Groß und Klein. Damit die Kinder gut gucken können, sind die besten Plätze ihnen vorbehalten.

Die fünf Herren der „munich brass connection“ haben Power für zwei Konzerte an einem Tag und bitten mit zwei Trompeten, Horn, Posaune und Tuba am Sonntag, 11. Juni, um 19 Uhr im Renaissancehof  sprichwörtlich zum Tanz, nennen ihr Programm „verrückt - verdreht - verschoben“ und treten dabei durchaus nicht mit leiser Sohle auf. Sie brechen mit Stilen, verwenden diese als Mittel zum Zweck und eröffnen den Zuhörern so eine völlig neue Sicht auf die Dinge. Dabei treffen Renaissanceklänge auf skurrile Geniestreiche alpenländischer Jazz-Exoten. Es wird geschmunzelt, gute Laune bis zum Ende ist garantiert.

Alle Informationen rund um die Saison und Karten gibt es im Büro der Weilburger Schlosskonzerte Mo. bis Fr. von 9 bis 13 Uhr, vor den Konzerten am Freitag, Samstag und Sonntagabend von 17 Uhr bis zum Konzertbeginn in der Schlossstr. 3 in Weilburg  - telefonisch unter 0 64 71 – 94 42 10 und 11. Samstags ist in der Saison das Kartenbüro zusätzlich von 10 bis 13 Uhr, vor der Matinee am Sonntag auch von 10 bis 11 Uhr zu erreichen. Karten für das Konzert – nicht nur - für Kinder gibt es zu allen Öffnungszeiten, direkt vor dem Konzert befindet sich die Konzertkasse nur vor der Unteren Orangerie.